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... Auto zog, über die verschiedene Länge der Bremswege von Pferdefuhrwerk und Auto sich natürlich völlig ausschwieg, um dann auf das Aufspritzen von Schlamm und Schmutz mit folgenden Worten zu sprechen zu kommen: möchte ich nur noch auf den Uebelstand hinweisen, der bei ungünstigem Wetter damit verbunden ist. Wem sind durch das vorbeisausende Automobil nicht schon, große und kleine Dreckspritzer auf Schuhe, Anzug und sogar ins Gesicht geschleudert? Wieviele Männer gibt es wohl, denen auf diese Weise schon mehrfach Kragen und Manschetten beschmutzt sind, so daß sie ihre Wäsche wechseln müssen? Und wie häufig kassiert man dazu von den zurückblickenden Chauffeuren noch höhnische Blicke und Zurufe ein! Gewiß tun sie das nicht alle; aber dreckig wird man durch ihre Schuld doch. Das muß anders werden. Die Straße ist für Gefährteund Menschenverkehr da. Wenn Gefährte, also hier Autos, durch ihre unangebrachte Raserei den unbehinderten Verkehr auf den Fußsteigen erschweren — der Dreck fliegt ja häufig bis an die Schaufenste'r und Häuser — dann muß ihnen das Schnellfahren untersagt werden, oder sie müssen Wege angewiesen bekommen, auf denen dadurch niemand belästigt oder gefährdet wird. Ein Antrag gegen diese Mißstände würde gewiß allgemeine Unterstützung in unserer Bürgerschaft finden." „Der Mann hat nicht so ganz unrecht," schreibt ...
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