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... worauf die neue Gaskraftmaschine beruht, nur daß dabei statt Knallgas ein Gemenge von atmosphärischer Luft mit gewöhnlichem Leuchtgas angewandt wird. — Die Konstruktion dieser Maschine unterscheidet sich im allgemeinen und äußerlich wenig von einer gewöhnlichen Dampfmaschine mit horinzontalem Zylinder. Der Kolben desselben wird alternativ durch die Explosion der Gase vorund rückwärts getrieben, und bewirkt, wie gewöhnlich durch Pleuelstange und Kurbel die drehende Bewegung der Welle. Auf beiden Seiten des Zylinders befinden sich Verteilungsschieber, der eine dient dazu, die Verbrennungsprodukte bestehend aus: Kohlensäure, Wasserdampf usw. abzuleiten; der andere Verteilungsschieber gestattet einesteils durch ein einfaches Gasrohr, welches durch einen Hahn reguliert wird, den Zutritt des Leuchtgases, anderenteils den Zutritt der atmosphärischen Luft. Das Mischungsverhältnis ist 2—5 Proz. Leuchtgas. An beiden Deckeln des Zylinders mündet ein Kupferdraht in das Innere desselben, welcher Kupferdraht mit einem Ruhmkorffschen Induktions-Apparat in Verbindung steht und durch zwei Bunsensche Elemente in Tätigkeit erhalten werden. — Durch ein an der Kolbenstange befindliches Gleitstück, welches an zwei nebenliegenden von den mittleren Enden getrennten Metallstäben eingeleitet, wird der elektrische Funken in entsprechender Weise, bald in ...
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