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... weiter unten, oder rollte den ganzen Hang hinab, während wir die auf den kleinen Gang geschaltete, mit Vollgas arbeitende Maschine nebenhergehend durch Schieben unterstützten. Schliesslich waren wir oben und fürchteten einen bösen Abstieg; doch war glücklicherweise die andere Seite weniger steil. Unweit Nadas besuchten wir ein Zigeunerlager; leider fanden wir ausser ein paar alten Weibern und 'Kindern niemand vor, die andern waren „auf Arbeit". Ein Oesterreicher, den wir aus Jablonetz mitgenommen hatten, forderte die Leute auf, sich zwecks p'hotograpihischer Aufnähme zu gruppieren; aber die Weiber weigerten sich, da sie „nicht mehr schön genug seien". Von Nadas fuhren wir nach Tyrnau und 'hinüber ins Tal der langsam und träge dahinschleichenden Waag, die bei Freistadtl etwa V* Dutzend mitten im Flussbett auf Pontons verankerte unterschlächtige Wasserräder treiben muss, die Weizenmahlgänge bewegen. Da es inzwischen wieder sehr heiss geworden war, mussten wir alle 10 km unsere Pneus aufpumpen. Selbst der ganz neue bchlauch, den wir tags zuvor aufmontiert 'hatten, war an der Stossstelle so weich geworden, dass sich die übereinandergeschobenen Enden am ersten Fahrtage 2 cm auseinandergezogen hatten. Somit war uns klar, dass unsere deutsche Gummilösung für ungarische Hitze — es mögen in der Sonne über 50° C. gewesen sein ...
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