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... in den Wäldern und eine eichenwaldumsäumte Stelle wurde als der Ort gezeigt, wo Michael Obrenowitsch in einem bescheidenen Häuschen gewohnt haben soll, kurz vor seiner Ermordung. Am Ende des Topcider Berges zeigen sich noch die Graben und die Reste der Artilleriestellungen, die einst mit französischen Flachbahngeschützen beschickt waren. Das Mündungsfeld des Saveflusses sollte von hier aus unter Feuer gehalten werden und damit die Zigeunerinsel, über die unsere Truppen bei Nacht und Nebel unter unsäglichen Schwierigkeiten den bewundernswerten Übergang bewerkstelligten, während die Österreicher gegen die unteren Save-Befestigungen gleichzeitig vorgingen. Unser Wagen lenkt in die Fürst-Michael-Straße ein, wo wir vor einer Kommandostelle dem Königsbau gegenüber halten. Der alte Konak, ein mit Doppel-Kuppel geschmückter Bau mit Vorpfeilern, wie er in unseren Groß- städten öfters als Herrschaftssitz zu finden ist, wendet seine Längsfront dem neuen Konak zu, der, unvollendet als weißer Säulenbau die Reihe der königlichen ,,Paläste" abschließt. Zwischen beiden Gebäuden erstreckt sich ein schmuckloser Park und dunkle Tannen stehen an der Stelle, an welcher in der Schreckensnacht das Königspaar Alexander und Draga verblutete. In einem Gartenhäuschen, dem Wachlokal der einstigen serbischen Leibgarde, sind jetzt ungarische Soldaten ...
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