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... Deutschland als ebenbürtiger, ja, überlegener Konkurrent auf dem Plan. Mercedes, Opel, Benz, Dixi, Brennabor ..., alle unsere großen Kraftfahrzeugfabriken richteten Niederlagen in Odessa und Kiew ein und richteten den Verkauf mit deutschem Organisationstalent ein. Auch die deutsche Reifenindustrie, vor allem die Continental, wurde bald heimisch. Prowodnik, Treuwodnik und kleinere russische Reifenfirmen hatten gegen den deutschen Import bald einen schweren Stand, als jemals die deutsche Pneuindustrie gegen die Konkurrenz des Westens oder Ostens. Vor allem aber änderte der starke Absatz der deutschen Kraftwagen das bisherige Bild. Auch vMotorräder, und hier wieder die Fabrikate N. S. U. und Wanderer, und Dreiradfahrzeuge (Cyclonetten, Brennaboretten, Phaenomobile) bürgerten sich rasch ein. In den starken Indian-, F. N.- und Douglas-Maschinen fanden sie jedoch Gegner, die vom Russen, der an und für sich für starke Maschinen ist, gleichfalls außerordentlich geschätzt und zuweilen sogar bevorzugt wurden. Lastkraftwagen sah man nur selten. Der Steppenboden, die schwere südrussische Schwarzerde, setzte ihrer Verbreitung auf dem Lande Hindernise entgegen, denn gutangelegte, gepflasterte oder chaussierte Landstraßen gab es ja nicht und gibt es auch heute noch nicht, wenige strategische Chausseen ausgenommen. In der Stadt aber genügte im allgemeinen ...
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