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... v vergrößert. Aber der Druck sinkt z. B. nicht auf %, wenn man das Volumen verzweifacht, sondern auf Vi. Viel allgemeiner bekannt ist diese Erscheinung als das Boylesche Gesetz, das ohne weiteres aus der obigen Gleichung folgt, wenn man n m c d. h. Gasmenge und Temperatur als konstant annimmt: konstante , , , , ... ,, p = oder p v = konstans; hieraus wurde wohl niemand mehr versuchen die Behauptung abzuleiten, „die Vergrößerung des Volumens verbessert den Wirkungsgrad um das Dreifache", schon weil gar keine 3 mehr darin vorkommt! Und doch ist es genau unsere obengenannte Grundgleichung. Jene Behauptung ist nicht nur physikalisch, sondern auch mathematisch unrichtig. Die Tatsache, daß stärkere Reifen wirtschaftlicher sind als gerade zur Not ausreichende, findet vielmehr durch folgende Betrachtung ihre Erklärung: Erstens hält allgemein z. B. ein Maschinenteil ebenso wie ein Reifen besser, wenn er nicht überanstrengt wird. Z. B. kann ein überlastetes Lager nach fünf Minuten ausschmelzen, während bei gleicher Schmierung ein genügend großes Lager jahrelang läuft. Zweitens vergrößert sich bei gleichem Raddurchmesser die Auflagefläche mit der Vergrößerung des Reifenquerschnittes. Nimmt man eine Vergrößerung der Auflagefläche auf das Doppelte von 25 qcm auf 50 qcm an und soll jedes Rad 250 kg tragen, so müßte im ersten Fall der Luftdruck 10 ...
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