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... an Wolframit*) auf 9775 t, von denen Deutschland allein die knappe Hälfte, 4494 t, einführte und davon 800 t metallisches Wolfram für die Ausfuhr gewann. Für Europa kommen als Erzquellen neben geringerem Vorkommen in Sachsen noch die portugiesischen Lager, die von englischen, französischen und portugiesischen Gesellschaften ausgebeutet werden und sehr ertragreich sein sollen, ferner Spanien mit etwa 510 t jährliche Produktion, England mit 300 t, Frankreich mit 70 t und die russischen Vorkommen, die allerdings erst seit kurzem bearbeitet werden und besonders im asiatischen Rußland viel versprechen, in Betracht. Für die australischen und argentinischen Erze kam vor dem Kriege fast nur Deutschland in Frage, jetzt verschickt Argentinien seine Wolframerze nach den Vereinigten Staaten. Unter Beteiligung von 30 großen Stahlwerken des Bezirkes von Sheffield ist neuerdings in Widnes eine englische Wolframfabrik errichtet worden, die metallisches Wolfram für die chemische und Beleuchtungsindustrie herstellt. Nach der ,,Morning Post" soll das dort gewonnene Reinwolfram einen Reinheitsgrad von 983^ Proz. haben, also angeblich 1 Proz. reiner als das in Deutschland gewonnene sein. Jedenfalls lassen die doch noch recht eindringlich erhobenen Forderungen nach einem Schutzzoll für Wolfram ein Bedenken an der Richtigkeit der Feingehaltsbestimmungen ...
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