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... die Badische Anilinund Sodafabrik in größtem Umfange anwendet, zu binden. Alle diesbezüglichen Versuche sind den Engländern mißlungen, und es erscheint uns fast spaßhaft, wenn man jetzt in England behauptet, das Habersche Verfahren sei gar nicht rentabel: Ausgaben und Risiko seien im Verhältnis zum Gewinn viel zu groß. Auch andere Versuche der Engländer, Stickstoff nach dem Birkland-Eydeschen Verfahren herzustellen, sind gescheitert. Der große Mangel an Stickstoff zwingt jedoch die Engländer, über neue Verfahren nachzudenken. Jetzt soll einem Engländer die Bindung eines Luftstickstoffs gelungen sein und in Manchester soll eine, wenn auch nicht große Anlage für die Durchführung seines Verfahrens geschaffen werden. Merkwürdigerweise besteht auch in Nordamerika Mangel an Stickstoff. Wahrscheinlich wird der größte Teil des Chilesalpeters in den Munitionsfabriken verbraucht. Der Mangel an Stickstoff beeinflußt naturgemäß auch die Ernten in den uns feindlichen Staaten, Hierzu tritt noch das gänzliche Fehlen von Kali, für das ja unser Deutschland das Weltmonopol besitzt. (Vgl. Chem. Ztg. 1917, S. 575.) (Aus dem „Wirtschaftsmotor".) A R. ,[700] Die Kraftwagenindustrie in den Vereinigten Staaten ist in den Kriegsjahren erheblich gestiegen, wofür die Ursache in dem regen Wirtschaftsund Geschäflsleben während der ...
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