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... trotz der sorgfältigsten Entlausung und Desinfektion aller Ausstellungsgegenstände über der Ausstellung ein leiser Duft nach Schlachtfeld, der jeden im Innersten berührt, der ihn je in der Wirklichkeit kennen lernte. Vom K/aftfahrwesen zeigt leider die Ausstellung nur wenig. Motorrrad und Motorboot fehlen ganz. Das Luftschiff ist nur durch einige Luftbombensplitter vertreten. Das Auto tritt in Gestalt uralter Museumsstücke auf, die die Franzosen in ihrer Not in Bewegung gesetzt hatten. Lediglich ein englisches Bedelia Cyclecar, das zwangsweise in Deutschland Dienst tat und zerschossen ein unrühmliches Ende fand, sowie ein schöner Hotchkiss-Panzerwagen sind einigermaßen moderne Kraftfahrzeuge. Alle brauchbaren erbeuteten Autos, und sie zählen bekanntlich nach vielen Tausenden, tun draußen stramm Dienst. Unter den zur Schau gestellten Autoraritäten ist besonders auffällig ein kleiner Peugeot-Einzylinderrennwagen von etwa 30 PS, der drei Saugund drei Auspuffventile besitzt. Die anderen Wägelchen, von denen eines Vorderradantrieb besitzt, ein Abb. 1. Hotchkiss-Panzerwagen, 60 PS-Vierzylinder mit drehbarem Panzerturm. anderes mit Glührohrzündung ausgestattet ist, gehören wahrlich nicht auf die Landstraße, sondern in eine historische Ausstellung, am besten in die historische Abteilung für Kraftfahrwesen des Deutschen Museums in München. Das ...
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