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... in denen vorwiegend Frauen angestellt sind, werden alle nur möglichen Mittel angewendet, um die Schwerarbeit vom Menschen auf die Maschine zu übertragen. So dienen z. B. zum Heben und Fortbewegen schwerer Lasten (Geschosse von 15 cm an aufwärts) Hebezeuge und Transportrinnen, wodurch die Kräfte der Arbeiterinnen geschont werden. Im allgemeinen steht die Frau aber auch in intellektueller Beziehung dem Durchschnittsarbeiter nach. Es fehlt ihr die Befähigung zu selbständiger, individueller Arbeit; dazu kommt noch, daß ihr meist keine Gelegenheit zu handwerksmäßiger Ausbildung gegeben ist. Die Frau eignet sich daher hauptsächlich zur Massenfabrikation. Hier sind ihre Leistungen z, T. höher als bei den männlichen Arbeitern, nur beim Hantieren mit schweren Werkstücken erheblich geringer. Um die Beschäftigung von Frauen an den Maschinen auszudehnen, ist also eine weitgehende Unterteilung jeder Arbeit in zahlreiche einfachste Teiloperationen, sowie Aufsicht und Anleitung durch geübte Facharbeiter nötig. — Die staatlichen Werkstätten in Spandau haben mit der Frauenarbeit befriedigende Erfahrungen gemacht. Die Frauen wurden an Stelle der ungelernten Arbeiter zum Bedienen der Maschinen verwendet, während das Einrichten und Einstellen der Maschinen nach wie vor durch Facharbeiter ausgeführt wurde. In die Werkzeugmacherei sind die Frauen bisher noch ...
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