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... lände, auf nassem Lehmboden oder Steinboden, sowie auch auf trockenem wenig tragfähigem Sandboden, Beim Landeskulturrat für das Königreich Sachsen — durch Vermittelung des Kammergutspächters Herrn Ökonomierats Hartmann, am 18. April 1913 — wurde ein Stockpflug (nach vorangegangener Prüfung eines amerikanischen Motorpflugs) vorgeführt. Derselbe leistet mit sechs Scharen bei 2 m Arbeitsbreite auf mittlerem Boden bei 25 cm Furchentiefe und bei 10 stündiger Arbeitszeit am Tag 6K bis IV2, ha; beim Schälen bis nahezu 10 ha — im besonderen Dungunterpflügen, Tiefstürzen, Stoppelstürzen; mit Vorschneidern, Vorschälern und Untergrundlockern ist er nach Bedarf auszurüsten; auch Eggen, Walzen, Kultivatoren, nötigenfalls auch Säemaschinen u. dgl. lassen sich anhängen. Damals ist eine verraste, ziemlich feste mit Dung belegte Kleegtoppel ohne vorheriges Schälen 20 cm tief recht befriedigend umgelegt; die Wendigkeit der Maschine in dem feuchten, zum Teil hängigen Boden, war eine sehr gute. Zur Bedienung reichte ein Mann aus, der in etwa zwei bis drei Wochen anzulernen ist. — Durch Benutzung des Motorpfluges wurden 10 Ochsen gespart (wofür spulst 8—10 M. Kosten am Tag aufzuwenden waren). Ein besonderer Motorpflug-Typ ist nach Bericht von Prof. Dr> Luedecke, Breslau — eingerichtet mit vorn angebrachtem 42 PS-Motor (4 zylindrigem Automobil-Motor); dieser dreht ...
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