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... deren Trümmerhaufen. ' Es dunkelt bereits stark, aber wir vermeiden es, die Scheinwerfer anzuzünden, nur kleine Petroleum - Lämpchen werfen gelbliche Kreise auf den Fahrdamm. Eifrig sehen wir nach der Karte und dem Kilometerzähler, der uns sagt, welche Strecke wir zurücklegen. Freilich schiebt sich sein Zahlenrädchen nur langsam weiter, denn der Weg ist in der Finsternis doppelt gefährlich. Ohne Unfall kommen wir zum Verbandplatz. Der Stabsarzt, Dr. N., der unermüdlich Tag und Nacht am Werke ist, sieht übernächtigt und bleich aus, aber in seinem Gesichte liest man den festen Willen, auszuhalten und weitfer zu wirken. Mit wenigen raschen Schritten ist er bei uns. „Ich bitte Sie, fahren Sie noch weiter bis ... Dort sind Schwerverwundete, die ich hier haben muß. Die kommen mir sonst um. — Ich habe keine andere Möglichkeit, — bei den anderen Wagen geht das über den Rahmen des Befehls hinaus. Freilich löschen Sie das Licht . . . ." Langsam wendet sich das Auto. Langsam, gleichsam tastend, fährt es weiter. Noch brennen die Lämpchen und es erscheint unmöglich, sie zu löschen, denn das Schneelicht ist hier im Hoch* wald gar zu gering. Je weiter wir kommen, desto heller blinken die Leuchtkugeln. Anfangs übertönte noch das Motorgeräusch die Sprache der Geschütze, aber jetzt wird sie so eindringlich, daß der Kopf schmerzt und ...
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