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... heuer und pferdelose Equipagen, der eine im Dienste des Millionär-Sportsmanns, der andere ein Gegenstand belustigter Neugier, von dem man sich wohl gar noch mit bedauerndem Achselzucken abwandte. Man sagte sich: einen Rennwagen kann ich mir nicht kaufen, ist mir zu kostspielig, und mich in einen solchen Kasten wie diese Viktoria hier mit der abgehackten Deichsel und den verschwundenen Rössern zu setzen, fällt mir erst recht nicht ein. Das wurde anders, als die beiden Vertreter des neuen Verkehrsmittels (das eigentlich noch gar keins war) in Wechselwirkung zueinander treten konnten. Sehr zum Vorteile einer erfreulichen ästhetischen Fortbildung wirkte das Rein-Zweckmäßige der Geschwindigkeitswagen befruchtend auf die andere Gruppe, und es entstanden jetzt Wagen, die von beiden Teilen sich das Bewährte und Nützliche holten, wobei es jedoch noch lange nicht gelang, auch heute noch nicht ganz gelungen ist, die beiden Einzelteile zu einem harmonischen Ganzen zu verschmelzen. Auch von diesem Gesichtspunkte aus sind die Geschwindigkeitsrennen von großem Werte gewesen. Sie haben nicht nur die Maschinerie vervollkommnet, sie haben durch Fortlassen aller überflüssigen Teile an den Karosserien und Einfügung neuer wichtiger Bindeglieder einen ganz deutlich zu verfolgenden Einfluß auf die ästhetische Durchbildung unserer Autos ausgeübt. Mehr noch als die reinen ...
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