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... Kardanbruch und dergleichen glatt versagt. Der einzige Vorteil der Kardanbremse ist wegen der hohen Drehgeschwindigkeit der Kardanwelle ihre starke Wirksamkeit, und dieser einzige Vorteil ist einleuchtenderweise gerade der Grund für die große Gefahr der Kardanbremse. Stoewer hat schon vor einigen Jahren an seinem Wagen if f erentialbrem se ? (Modell 1911) die Betätigung der Differentialund Hinterradbremse vertauscht, indem er die kitzliche Differentialbremse durch den arretierbaren Handhebel, die regelmäßig betätigte Fußbremse durch Pedal betätigen ließ. Diese an sich ausgezeichnete Anordnung hat aber den Nachteil, daß sie den gesetzlichen Vorschriften nicht entspricht und schließt auch tatsächlich die Gefahr ein, daß man bei Kardanbruch oder dergleichen den Wagen auf keine Weise dauernd arretieren kann, weil die Hinterradbremsen ja nicht feststellbar sind. Der beste Weg aus diesen Schwierigkeiten dürfte der sein, beide Bremsen, Handund Fußbremse, direkt auf Bremstrommeln der Hinterräder wirken zu lassen, wie man dies vereinzelt an deutschen Wagen, vielfach an billigen Amerikanern sieht. Diese Anordnung hat, wenn man die eine Bremse als Innenbremse, die andere als Außenbremse ausbildet, allerdings die Gefahr in sich, daß im Gebirge die Bremsen verhältnismäßig leicht heiß laufen und zu Bremsbränden führen können. Diese Gefahr ...
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