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... darauf zu richten, möglichst dicke Metallschichten durchdringungsfähig für die Röntgenstrahlen zu machen, und dies wird man im allgemeinen zunächst dadurch zu erreichen suchen, daß man die Strahlen möglichst „hart" wählt. Man unterscheidet nämlich bei den Röntgenstrahlen harte und weiche Strahlen, je nach ihrer Durchdringungsfähigkeit, und nennt solche Strahlen, die schon von relativ dünnen Schichten vollständig verschluckt werden, weiche, solche, die noch verhältnismäßig starke Schichtdicken zu durchdringen vermö- gen, harte Strahlen. Man wird demnach zur Darstellung von Gußfehlern in Metallen von vornherein zu den durchdringungsfähigsten, also den härtesten Strahlen greifen, welche zu erzeugen möglich ist. Sehen wir uns jedoch die Absorptionsfähigkeit der Metalle gegenüber selbst sehr harten Strahlen quantitativ einmal nä- her an, so finden wir folgendes Bild; Als Abszisse in einem Abb. 4. Zinkguß, in bisher üblicher Weisse durchstrahlt. Bohrungen schwach sichtbar. Koordinatensystem sei die Schichtdicke des untersuchten Metalls in Millimetern angegeben, als Ordinate die Intensität der Röntgenstrahlung für die verschiedenen Schichtdicken des Metalls aufgetragen. Lassen wir dann ein Röntgenstrahlenbündel von der Intensität 100 durch Aluminiumschichten verschiedener Dicke hindurchgehen, so sehen wir, daß bereits das erste ...
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