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... 1 Gramm Wasserstoff durch chemische Bindung entwerten. Auch diese Verhältnisse sind in unseren Tafeln zum Ausdruck gebracht. Von besonderem Interesse ist die Bestimmung des Verhältnisses Wasserstoff : Kohlenstoff, urd zwar nicht des einfachen Gewichtsverhältnisses, sondern, wenn man will, des chemischen Verhältnisses. Von diesem Verhältnis hängt zum Teil die Leichtigkeit der vollständigen Verbrennung, die Verbrennungsgeschwindigkeit und die Abneigung gegen Rußen ab. Ein hoher Koeffizient ist also erwünscht. Wir finden nun in unserer Tafel, daß dieser Wasserstoffkoeffizient bei den ausländischen Erd- ölbrennstoffen mit 2,4—2,2 am günstigsten ist. Für Benzol ist er mit 1,0 ziemlich ungünstig, was die Schwierigkeit erklärt, die man früher bei dem Benzolbetrieb hatte, bevor der Zwang des Krieges als Lehrmeister auftrat. Bei Benzolspiritus, Holzgeist und Spiritus selbst sind die Quotienten viel günstiger. Bringt man aber den durch Sauerstoff gebundenen Wasserstoff in Abzug, wie dies bei Spiritus und Holzgeist ausgeführt ist, so fallen die Koeffizienten wieder in weniger günstige Gebiete zurück. Noch ungünstiger als das Benzol liegt in Bezug auf seinen Wasserstoffgehalt das Naphtalin. Merkwürdigerweise aber rußt das Naphtalin bei der Verbrennung im Motor viel weniger als bei der Verbrennung an freier Luft. Interessant ist ferner, daß unsere beiden ...
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