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... Bindfadenschwänzlein und steckte dabei den Kopf tief zwischen die Vorderfüße, daß die überlangen Ohren bis zum Boden baumeln; das wr.r vom Wagen aus gesehen, als komme ein silbergrauer Riesenkäfer mit sechs Füßen angekrochen. Endlich erbarmte sich Eselinmutter, schob durch Stupfen mit ihrem Kopf das Kleine wieder in die normale Stellung und wich nicht mehr von des pustenden Kleinen Seite, bis die nächste Wegbiegang eine „volle Deckung" sicherte und unser Wagen sich wieder in Bewegung gesetzt hatte. Hier, in der mazedonischen Landschaft, wo wir Kraftfahrer in allen Gauen so viel Neues und Schönes erleben konnten, wo neben dem Büffelochsen der Esel das einzige Tier der Landstraße ist, ließ es sich auch erkennen, warum Liebesgaben bei einer Sammelstelle gerade der Esel bei so vielen Geschichten und Märchen lange vor dem Zeitalter des Automobils eine solche Rolle spielte. Man möchte kein anderes Tier an Jesuleins Krippe stehen sehen, und Christus, auf einem Esel reitend, bleibt im orientalischen Lichte ein Bild idealer Einheit. Die Mazedonier der einstigen Provinz Mydonia hatten noch ihre Eselopfer und man erzählt sich von einem „Hain der heiligsten Esel'1 nach des Ilias schönen Lügen. Wie in den Babuna - Bergen bei Prilep ein Schildkrötenfriedhof sich breitet, so wird auch ein Eselfriedhof aus König Markos Zeiten in ...
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