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... daß diese sinnreiche, einfache und bewährte Federung sich schnell einbürgert, damit die ewigen Pneupannen endlich zum automobilen Anachronismus geschrieben werden können. Bemerkt werden muß noch, daß sich auch bei den verbautesten Wagen ältester Systeme die beschriebene Steuerung anbringen läßt. W. Anschließend an den obigen Bericht teilen wir mit, daß wir zunächst der Sache sehr skeptisch gegenüber standen, weil bekanntlich Federungen aller Art in großer Zahl und mit geringem Erfolge konstruiert worden sind. Wir können aber nicht verhehlen, daß die praktische Erprobung des kleinen uns vorgeführten Versuchswagens, von dem schon oben die Rede war, uns überzeugte, daß in der geschilderten neuen Konstruktion tatsächlich ein gangbarer Weg zur Lösung der Bereifungsfrage, denn das ist ja praktisch gleichbedeutend mit der Federungsfrage, vorliegt. Der grundsätzliche Fortschritt der neuen Federung liegt etwa in der folgenden Ueberlegung: Die raschfahrenden Automobile benötigten einer ausgezeichneten Federung für Wagen und Maschine. Die vorhandene Kutschwagenfederung allein genügte nicht, und die vorhandene Pneubereifung allein genügte auch nicht, den gewaltigen Beanspruchungen auf die Dauer standzuhalten. So schloß man den Kompromiß aus zwei Kompromissen, den die heutige Kombination von Luftbereifung und normaler Stahlfederung vorstellt. Ein Kompromiß ...
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