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... eine große Gefahr in sich berge. Man hätte meinen sollen, daß nun ein mächtiger Umschwung zugunsten des Benzols einträte; dem war jedoch nicht so. Der Widerstreit der Meinungen über das Benzol als Autobetriebsstoff blieb bestehen und besteht zum Teil noch heute. Wenn man in seinem Bekanntenkreise so eine kleine Umfrage veranstaltete, konnte man allerhand nicht gerade schmeichelhafte Urteile über Benzol hören. Der eine hatte seinen Motor überhaupt nicht in Gang bekommen, der andere mußte auf offener Landstraße seinen Behälter auslaufen lassen, weil der Motor streikte, der dritte war aus diesem oder jenem Grunde wieder zum Benzin zurückgekehrt und die meisten hatten »ich gar nicht getraut, einen Versuch mit Benzol zu machen. Das alles focht mich aber nicht an, sintemalen ich schon zwei Schritte zum Übergang ins Lager der Benzolfreunde mit Erfolg getan hatte. Und das war so gekommen: Bereits im Herbst 1911 hatte ich meinem Benzin einen geringen Prozentsatz Benzol zugefügt und war von dem günstigen Einfluß überrascht. Bei reiner Benzinspeisung fing nämlich mein Motor bei jeder Steigung an zu hämmern, sobald die Tourenzahl ein wenig sank; infolgedessen konnte die volle Kraft des Motors nicht ausgenutzt werden, man konnte nicht mit Vollgas fahren und mußte bereits umschalten, wo es noch gar nicht hätte nötig sein dürfen. Das war für ...
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