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... die bis zum Jahre 1930 gingen. Auf der Rennstrecke schlug dieser Bugatti schnellere Wagen, z. B. den Alfa Romeo. Die Ursache dieser Überlegenheit liegt in der vollendeten Konstruktion des Fahrgestelles. Mit mathematischer Genauigkeit mußte bei diesem Fahrzeug für jede Straße die richtige Überse^ung gewählt werden, dann kam es erst auf höchste Leistung. Ging ein übereifriger und wilder Fahrer mit diesem Wagen zu schnell in eine Kurve und kam ins Schleudern, so brachte ihn scharfes Gasgeben wieder in die Normallage. Die Steuerung — Bugattis Stolz — war fehlerfrei und vorbildlich. Er verwandte als erster ein dünnes Steuerrad, das sehr groß war. Die Steuersäule teilte er in zwei Teile und verband sie mit einem Cardan gelenk ä la Hardy. Der Wagen ließ sich daher absolut stoßfrei richtig steuern. Diese Steuerung ist mit ein Grund für seine Erfolge. Dennis May, eine englische Rennkapazität, sagte einmal: „Ein Bugatti vergibt seinem Fahrer viele Fehler, er ist immer auf seiner Seite!“ Der Typ 35 hatte alle Eigenschaften, die ein vollendetes Fahrzeug auf weisen muß: einen temperamentvollen Motor, lebhaft im Fahren, emp findlich und schnell reagierend in der Führung, kurz und gut, der Wagen mußte Leben haben, und das hatte der Bugatti in höchster Vollendung. Aber Bugatti brachte nicht nur hervorragende Rennwagen heraus, son dern auch ebenso gute ...
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