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... einer keineswegs „windschnittigen Lieferkarosserie versehen lief der Wagen gestoppt bis 98 km/std und verbrauchte 12 Liter gewöhnliches Handels benzin (kein Aral!) und keinen Tropfen mehr! Über 235 000 km habe ich den Wagen in Betrieb gehabt und entsinne mich nicht einer einzigen ernsthaften Reparatur! Jeden Werktag mußte der Wagen mit Zeitungen beladen 285 km zurücklegen. Auch der Reifenverbrauch war bei Benutzung von Übergrößen ein durchaus geringer, trotz damals meist schlechter Straßen und forciertem Fahr tempo. Ein kleiner l-Ltr.-Wagen, der nur 9 Liter Brennstoff p. 100 km brauchte, fuhr dieselbe Tour auch eine gewisse Zeit. Doch obwohl ich täglich ca. 8 Liter Treibstoff „sparte“, zoir ich «Jen Kleinwagen wieder zurück, da mit der Zeit die Reparaturkosten derart anwuchsen, daß die Benzinersp&rnis um ein viel faches wieder verlorcnging. Einfache, langsamlaufende Motoren, unverwüstliche Fahrzeuge ohne jede „Schikanen“ muß die deutsche Autoindustrie für den Inlandsmarkt bauen, wie eben jenen alten Ford allercinfachster Konstruktion, denn den Auslandsmarkt müssen wir ja sowieso der „ausgekochten“ Auslandsindustrie mit ihren unbeschränkten Möglichkeiten überlassen. Im kleinen und kleinsten Zylinderinhalt sehe ich also keineswegs den Weg zur höchsten Wirtschaftlichkeit, auf die es uns in Deutschland auf lange Jahre hinaus allein ankommen muß. ...
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