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... 1945 gereist und kann manches erzählen. Es ist kein totes Ding, sondern steckt wie auch andere Ma schinen voller geheimnisvoller Hintergründe. Das glauben Sie nicht? Schon die Beduinen haben nicht so ganz unrecht, wenn sie bei ihrer Begegnung mit jenem „Tier“, das faifchend über den Wüsten sand Arabiens rast, Wasser und Esso trinkt, aber nicht Mais und Gerste wie ihre Kamele frißt, darin einen Dämon vermuten. Dämon oder guter Geist — in jedem Fall etwas Lebendiges. Haben wir darum Humor und billigen ruhig dem toten Auto etwas Leben zu. Dann setzt es uns nicht in Erstaunen, wenn Käutners Auto plötzlich mit eigenartiger Stimme zu reden anhebt. In 7 Lebenskreise gerät der Wagen, der 7 verschie denen Menschen dient und deren Schicksale spie gelt. Von Stufe zu Stufe sinkt er herab, bis die Menschen ebenso zerfleddert sind wie seine einst blitzende Lackierung. Der Film beginnt in unseren Tagen, als zwei Mon teure das arme Autowrack ausschlachten. Aus 7 verschiedenen Requisiten, die sie hierbei finden, Bilder von oben nach unien: Der Aufnahme-Siab Käutner an der Kamera. Isa Vermehren als dienstverpflichtete Autoschlosserin, kurz vor der Groß aufnahme. Rechts im Ledermantel Helmut Käutner. Igor Oberberg, der Kameramann, vor einer schwierigen Aufgabe. Winnie Markus und Werner Hinz. Erich Scheller und Gerd Schäfer als Autoschlosser, die das Autowrack aus ...
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