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... von 1934/35 ausströmte. Hermann Lang meinte, wenn „sie“ ihn doch nur mal wieder laufen ließen.... |Der Mercedes stand neben einem V 170, jälten Motoren solidester Bauausführung, darunter der erste V-2-Zylinder von Gott lieb Daimler, kraftvolle, kalte Romantik der PS symbolhaft verkörpernd. Durch die großen Glasfenster (nicht Dächer) der llerrasse sah ich Trümmer und roten !3and___ 1000 strömten am Eröffnungstag durch das lohe Portal (in Backstein), entrichteten j|hren Obolus, aber nicht mehr! .Die Verkaufsstände waren umlagert, aber die D-Mark blieb in den Taschen, in den Wildledernen grünen der „New Looks“ und ‘,n denen eleganter Zweireiher. Die neue Mark ist rar geworden, sehr rar, und der Rheinländer erübrigt anscheinend einen Teil seiner Groschen für Garderobe, den anderen legt er „hoch“ für Karneval. Man sieht fast nur gut angezogene Leute. Alles ist sehr nett aufgemacht, in bunter Seide. Architekt Pfau, Düsseldorf, zeichnete ver antwortlich für das Innere, und wenn er mit temperamentvollen Gesten seine Ideen klarlegte, die manchmal Symmetrie und manchmal Surrealismus ausdrückten, dann war das faszinierend, dieser symmetrische Surrealismus der Technik, mit viel Seide aufgewärmt. Freitagabend fand in der Haupthalle noch ein Sinfoniekonzert statt. Draußen warteten geduldig die Rennwagen. Sie taten dies bis Samstag, dann ging es los. ...
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