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... glänzenden Namens das erwartete publizistische Echo sucht«? und fand. Es ist verständlich, daß die im Motorsport meist nicht versierten, heute dazu in schärfstem Konkurrenzkampf befindlichen Sportblätter mit Wonne einem Angriff Raum gaben, in dem ein so populärer Rennfahrer wie Manfred von Brauchitsch die Oberste Motorsport-Kommission dik tatorischer Machenschaften bezichtigte. Für die große Masse des Sportvolkes ist das ein aufsehenerregender Zwischenfall, für den Eingeweihten das jüngste und bestimmt nicht das letjte Kapitel einer mit dramatischeij Akzenten gespickten Edgär-Wallace-Geschichte, die ein Sonderheft des „AUTO“ füllen könnte. Sie hat im Sommer 1946 begonnen und ist heute noch nicht zu Ende. Sie wäre eher psychoanalytisch als sportlich interessant, und man könnte sie etwa „DAS TRAUMA DES REBELLEN“ nennen. Sie hätte die Eigenart der Eisberge, das Wesentliche für das Auge der Masse unsichtbar unter Wasser zu entfalten und nur mit wenigen zackigen Spitjen (wie dem aktuellen Angriff von Brauchitschs auf die OMK) an die Oberfläche zu treten. Manfred spielt in dieser Geschichte nur eine kleine Nebenrolle, aber der Unterzeichnete bedauert auch das. Um jedoch unsere Leser wenigstens über den letjten akuten Fall ins Bild zu setjen, seien hier kurz die Tatbestände skizziert: Der Münchner Motorsport-Club, der bekanntlich die letjten beiden ...
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