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... Eights. Der Morris-Minor war zur Zeit seines Er scheinens im Herbst 1948 für England geradezu revolutionär. Die achslcse Vorderradaufhängung, viel mehr aber noch der Übergang zur selbst tragenden Ganzstahlkarosserie mit sanften, run den Formen sowie beträchtlicher Geräumigkeit durch gute Ausnutzung der breiteren Spur be deuteten einen radikalen Bruch mit der überkom menen Eckigkeit und Enge. Der Wagen ist ein Beweis für die Zweckmäßigkeit moderner Kon struktionstendenzen. Wiewohl der Minor gegen über dem früheren Morris 8 kleiner aussieht, überbieret er ihn nicht nur an Raum und Lei stung, sondern ist dabei sogar etwas leichter. Das einzige, was er mit seinem Vorgänger gemein hat, sind Motor und Getriebe. Der Mo tor ist in seiner Grundkonstruktion an die 20 Jahre alt. Er hat, wie dies damals üblich war, einen im Verhältnis zur Bohrung (57 mm) außer ordentlich langen Hub (90 mm). Dies sowie die nicht geringe Drehzahl von 4400 U/min. ergibt eine relativ hohe Kolbengeschwindigkeit (13,2 m/s) und damit die Notwendigkeit für den Fah rer, sich bei der Ausnutzung der Motorleistung einer gewissen Mäßigung zu befleißigen Dessen mag er sich umsomehr bewußt bleiben, weil die Maschine trotz der Hoditourigkeit bemerkens-_ wert laufruhig und verhältnismäßig sehr leise wie ein Uhrwerk schnurrt. Der Motor ist weit vorverlegt. Die breite, von innen verriegelte ...
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