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... diese Einstel lung einnahm. Die italienische Einstellung ergibt sich aus dem an früherer Stelle über Alfa-Romeo Gesagte, wobei dann nur der Hauptrepräsentant Ferrari übrig blieb. Ferrari ist jedoch keine Automobilfabrik im üb lichen Sinne, sondern sozusagen nach des Besitzers eigenen Worten eine „Maßschneiderei für Sportwagen“, wobei der Werbeetat der Firma eine Rennbeteiligung nicht ermöglicht. Dieses Rennuntemehmen muß seine Rennbeteiügung durch Startund Sieggelder finanzieren. Daß Ferrari dabei anstrebt, möglichst billige, also einfachere Rennwagen zu bauen, resultiert aus diesen Gedanken gängen. Wenn einzelne Länder solche Stellungen einnehmen, so ist da gegen nichts einzuwenden, denn Rennen sind und bleiben „freiwillige“ Leistungsbeweise, die viel Arbeit und hohe Kosten mit sich bringen, wobei jedem Teilnehmer das Recht zustehen muß, seine Forderungen durch seine Oberste Sportkommission in die Waagschale werfen zu können. Nicht ganz verständlich scheint trotzdem das Stimmergebnis vom Standpunkt jener Länder, die sich selbst am Rennwagenbau nicht betei ligen und deren Interesse es nur sein kann, ein vielfältiges Startfeld, so wie es bei der Verlängerung der Formel bestimmt zustande gekom men wäre, zu wünschen. Parts — Ende des klassischen Rennsports ? Um die Absetzung der jetzigen Formel richtig zu verstehen, muß man sich der früheren klassischen ...
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