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... machen wir heute, wenn wir ein Fahrzeug ganz schnell bekommen wollen? Boh ren, bohren und wieder bohren! Bis an die Grenze, daß praktisch nur noch ein Filigran übrig bleibt, das gerade noch statisch den Be anspruchungen in verschiedenen Richtungen genügt. Aber mit dem ersten Rade schon begann es. Damit wurden Massen in Bewegung gesetzt. Und recht bald mußte der Mensch erkennen, daß es solche einmal in Bewegung befindliche Massen in sich hatten. Zu Ende der Steinzeit gerieten nicht nur die Gletscher ins Treiben. Auch oben iip Denkstummel des Menschen wurde es heller. Und schließlich kam einmal das Gesetz der Massenträgheit zustande. Da mit wurde die Sache verfeinert. Vorher hatte man sich einfach mit einem Stück Holz als Bremsschuh beholfen, um dieser Massenträg heit zu Leibe zu gehen. Denn es gelang dem Steinzeitmenschen natürlich nicht immer, die einmal auf seinen Urrädern rollende Masse stets an dem Punkt zum Halten zu bringen, wo er es haben wollte. Abgequetschte Zehen und Schlimmeres belehrten ihn, daß er nach der prächtigen Erfindung des Rades nun auch etwas gegen die Massenbeschleunigung tun müsse. Die „Urbremse'' des Kraftrades, die Klo^bremse. Der Klaff drückte anfänglich gegen den Reifen, später dann gegen eine besondere Bremsfelge. Vom Keilklotz zur Nabenbremse enau so ging es dem Menschen der Neuzeit, als er das ...
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