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... eine der Erzeugungsstätten, die weite Gebiete Deutschlands mit Glysantin versorgen sollte. Durch den Kriegsausbruch wurde die ehemalige deutsche Wehrmacht ein Großabnehmer des Gendorfer Produkts. Diese beträchtlichen Liefe rungen können als Beweis für die Güte des heute noch in dem bayerischen Werk in unveränderter Qualität hergestellten Frostschutzmittels gelten, nachdem sich die Wehrmacht erfahrungsgemäß auf allen Gebieten nur bestem bewährter Fabri kate bediente, die vor Abnahme schärfste Überprüfungen und Kontrollen zu be stehen hatten. Nach der mit Kriegsende erfolgten Beschlagnahme des IG-Konzerns einschließlich der Patente und Warenzeichen und in Zusammenhang mit der IG-Entflechtung stellte die Anoigana Gendorf unter US-Kontrolle ihr Frostschutz mittel in eigener Regie, mit eigenem Vertrieb her und hatte damit im Inund Ausland beste Verkaufserfolge. Auch die Besatzungsarmee gehört heute zu den Großbeziehern. Das Werk arbeitet nach wie vor nach dem Original-Glysantin- Rezept, sah sich aber im Zuge der IG-Entflechtung zu einer Namensänderung seines Produktes veranlaßt. Es wird heute unter dem Namen „Genantin (früher Glysantin)“ vertrieben. Grundlage moderner Frostschutzmittel ist Äthylenglykol. Glykol wird aus Karbid gewonnen, den die Firma in großen Mengen aus nahe gelegenen Kalkstickstoffwerken bezieht. Äthylenglykol ist seinen chemischen und und ...
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