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... steigenden Produktionskosten und damit auch den anziehenden Verkaufspreisen mehr Beachtung geschenkt werden müsse. Bisher habe sich die riesige Produktion Amerikas kaum als Konkur renz ausgewirkt. Nachgerade nehme aber der Wettbewerb seitens Frankreichs, Deutschlands, Italiens und der Tschechoslowakei immer mehr zu. Die Automobil-Industrie benötige freiere Hand bei der Er weiterung und Verbesserung der Produktionsmöglichkeiten, was wegen der hohen Gewinnsteuern und Sozialleistungen sehr erschwert würde. Die Verstaatlichung der Stahlindustrie werde für die Automobilfabri ken schwere Folgen nach sich ziehen, durch die der Export wohlmög lich zum Erliegen kommen könnte. Die hohe Produktionskapazität der englischen Kraftfahrzeugfabriken ist zum Teil auch darauf zurückzuführen, daß ihr nach Kriegsende sogenannte „Schattenfabriken“ zur Verfügung gestellt waren. Inwieweit diese unter Umständen für die Wiederaufrüstung Europas benötigt werden, steht noch nicht fest. Bis jetzt hat nur Austin einen Rüstungs » bu»ck-Cadillac” ' Wider Erwarten bot die Personenwagensthau in London mehr Überraschungen, als man ursprünglich erwartet hatte. Auf den ersten Blick erkennt man, daß die englische Kraftfahrzeug-Industrie haupt sächlich für den Export arbeitet und sich infolgedessen — trotz aller angeborenen konservativen Einstellung — immer mehr den Wün schen und ...
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