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... lange Sie wollen. Niemand findet etwas dabei, wenn jemand in einem uralten Vehikel durch die Gegend knattert. Man verliert hier auch nicht, wie bestimmt in Italien und vielleicht auch in Deutschland, sein Gesicht, wenn man Modelle von Anno Tobak fährt. (Ich sah weiß Gott inzwischen mehr mals die gleichen Citroens und Renaults, auf denen die Pariser Taxi chauffeure die französischen Soldaten an die Marne brachten.) Es gilt als romantisch, ein altes Auto zu haben, und nicht die Schnelligkeit, Schönheit und Schnittigkeit sind wichtig, als die Hauptsache, daß es fährt und die Individualität läßt. ????? „Wie meinen Sie das“, habe ich einen Franzosen gefragt, dem ich half, am Straßenrand seinen Wagen (pardon: sein Auto) aufzu bocken, das auf Plattfüßen stand. Und er gibt eine klassische Antwort: „Ich will nicht müssen, wir haben genug gemußt*. Ich will nicht um 8 Uhr 11 zur Arbeit fahren müssen, weil dann mein Zug geht, sondern ich will es in der Hand haben, wann ich fahren will.“ (Daß er 20 Mi nuten länger fährt als der schnelle Vorortzug, hat er mir verschwiegen.) Europas beste Fahrer sind sie nicht, weshalb der Schluß, daß die Romanen gute Fahrer aus Instinkt sind, nicht zutrifft. Schon wie sie — der Durchschnitt, bitte — in eine Parkreihe einscheren! Oder, was noch viel schlimmer ist, mit der Sturheit eines Amokläufers aus der Reihe ausbrechen! Und mit welchem ...
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