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... nun die vom augenblicklichen Kurvenmittelpunkt M ausgehende Fliehkraft C an und versucht, da; Fahrzeug über seine beiden linken Räder, d. h. über die Kipplinie K-K zu neigen oder zu kippen. Nun ist aber zu beachten, daß im Bild i die Richtung der Fliehkraft C nicht lotrecht zur Kipplinie K-K gerichtet ist, sondern mit ihr einen spitzen Winkel bildet. Wir erinnern uns jetzt an unsere Schulzeit und ersetzen nach dem „Parallelogramm der Kräfte“ die Flieh kraft C durch zwei Nebenkräfte (Komponenten) C' und C", wobei die Kraft C' jetzt lot recht zur Kipplinie K-K steht und daher voll für die Querneigung oder das Kippen wirksam ist, während die zweite Nebenkraft C", die parallel zur Kipplinie verläuft, keine Kippwirkung ausübt (jedoch die Vorderachse zusätzlich belastet). — Es zeigt sich jetzt die interessante Tatsache, daß die kippende Kraft C' k 1 e i n e r ist als die Fliehkraft C. — Bild i läßt auch erkennen, daß für Quernei gung oder Kippen nur dann die volle Flieh kraft C wirksam wäre, wenn — in der Theo rie — der Schwerpunkt S auf der Hinterachse des Fahrzeugs liegen würde. Die Bezeichnungen in Bild i gelten sinngemäß auch für die Bilder 2-—8. In B i 1 d z ist ein Fahrzeug mit langem Radstand z. B. ein Omnibus) gezeigt. Der Schwerpunkt S ist hier noch weiter von der Hinterachse abgerückt. Die für ...
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