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... schwierigste deutsche Straßeurennkurs be zeichnet werden. Mau kann diese Strecke von II, 5 Kilometer Länge nicht treffender cha rakterisieren als mit der Bezeichnung „Kleine deutsche TT“. Es war ein Fehler, das letzte Rennen des Jah res für diesen Feldberg-Kurs zu bestimmen. Anfang Oktober herrschen dort oben im Tau nus schon recht rauhe Wetter, Nebel. Sturm und peitschender Regen sind ab diesem Zeitpunkt Gewohnheit. So muß es auch nicht wundernehmen, daß die vom Motorsport- Club Feldberg aufgezogene Veranstaltung un ter den denkbar schlechtesten Witterungsverhältnissen durchgeführt werden mußte. Wäh rend des Freitag-Trainings und am Renn-Vorinittag herrschte rund um den Kurs ein Ne bel, der oft nur für 5—lö m Sicht freigab. Dazu Regen und eisiger Wind. Unter diesen Voraussetzungen wurden die Fahrer, die recht zahlreich gemeldet hatten, vor die schwierig sten Aufgaben gestellt, die ihnen die Renn saison 1950 gebracht hat. Diese vorgenannten Faktoren brachten es mit sich, daß Training wie Rennen unter dem Eindruck der vielen, teils schweren Stürze standen, und hier Fah rer zu Boden mußten, die ansonst als sehr zuverlässig und sturzsicher zu bezeichnen sind. Den Reigen der ernstlichen Stürze eröffnete Hoske, der im Training in einer nicht allzu schweren Kurve zu weit herausgetragen wurde und mit dem Vorderrad in ein Loch im Rasenstreifen kam, ...
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