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... Fischer-Tropsch-Anlagen, Gase usw.) eine voraussichtliche Deckung unseres gedrosselten Bedarfs von etwa 66 1/2 ohne jede Devisenbelastung. Für das fehlende Drittel standen heimische Festkraftstoffe zur Verfügung. Abgesehen davon, daß schon bisher die Einfuhr an Rohöl die Planzahl j nie erreichte, zeigt sich neuerdings eine bemerkenswerte Tendenz. Die | internationale Mineralölwirtschaft hat unter Einsatj riesiger Kapitalien den Ausbau neuer Raffinationlanlagen in England und Holland einge- | leitet, in denen das Rohöl aus dem nahen Osten zu Fertigprodukten | aufgearbeitet werden soll. Deutschland war vor dem zweiten Weltkrieg ein beachtlicher Käufer von Kraftstoffen und soll es offenbar nach dem Willen der internationalen Ölmächte wieder werden. Die Einfuhr von Fertigprodukten, die schon vom II./49 unterbleiben sollte, wird nach den letjten Pressemeldungen für das Fiskaljahr 49/SO zu nächst 230 000 Tonnen — wieder in der Kategorie A — (also ohne Be zahlung in Devisen) betragen, und die nach den Washingtoner Beschlüs sen so überraschend geforderte Stillegung des Hydrierwer kes Gelsenberg und die schon begonnene Demontage der Fischer- | Tropsch-Anlagen lassen darauf schließen, daß sich das ölkapital durch- 1 gesetzt hat. Wir werden unseru unabweisbaren, lebensnotwendigsten Kraftstoffbedarf künftig also nicht aus eigener Arbeit gewinnen dürfen, sondern vom ...
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