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... Am nächsten Morgen, gleich nach dem Frühstück, rief der Malermeister Schmälicke den Tischlermeister Husburn an, der sich bereit erklärte, Schilder und Pfähle im Rohzustand bis zum nächsten Mittag zu liefern. Wider Erwarten hielt er Wort, und schon am Nachmittag des 5. Juli konnte der Malermeister Schmälicke sich daran machen, die Schilder weiß zu streichen. Am sechsten Juli war die Farbe so weit getrocknet, daß die Schrift „Vorsicht, Schlagloch!“ in roten Buchstaben angebracht werden konnte, und gegen Abend des selben Tages meldete der Malermeister Schmälicke dem Wegemeister We gerich, daß die Schilder fertig, trocken und zum Abholen bereit seien. Am Morgen des siebten Juli forderte der Verkehrsdezernent Lannemann einen Lastkraftwagen und zwei Hilfsarbeiter an, und bereits am Mittag setzte sich der Wagen unter dem Kommando des Wegemeisters Wegerich in Bewegung. Als sie aber hinausgefahren waren auf die Landstraße nach Vieh burg und zum Kilometerstein 161, stellte sich überraschenderweise heraus, daß gar kein Schlagloch vorhanden war. Der Wegemeister Wegerich rieb sich die Augen, dann fuhr er, bange Zweifel über die eigene Zurechnungsfähigkeit im Herzen, mit den Schil dern zurück in die Stadt, und so sehr er auch über das Rätsel nach dachte, er fand die Lösung nicht. Wie auch hätte er wissen können, daß ein Landarbeiter namens Meier schon am Abend des ...
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