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... der Chronist in der Luftwaffe. Und er traf wieder den Meniskusmann. Der war inzwischen Jäger geworden. Der Meniskus hat sich bei ihm niemals wieder selbständig gemacht. Bis er 1943 brennend in die russische Erde fuhr . . . Warum das alles erzählt wird? Weil nunmehr am Horizont für jeden Kraftfahrer der gleiche Alpdruck auftaucht wie damals bei der Fliegerei. Man kann alles ausbauen. Und es wird ausgebaut, wenn dieser Vorschlag durchgeht. Es wird dann lange Untersuchungen geben mit vielen Kniebeugen, mit Untersuchungen auf die vasomotorische Erregbarkeit, mit Peilen auf die Stecknadelköpfe beim Augenarzt, mit Gehörprüfungen, mit Gleichgewichtsversuchen, mit Fragebogen, mit schwierigen Tests aller Art, die ein junger Spund — vielleicht über steht, die aber einem Manne oder einer Frau in den „besten Jahren“ Schwierigkeiten bereiten können und müssen. Und dann kommt es eben wieder darauf an, ob wir einen großzügigen und milden Arzt finden oder ob wir einem in die Hände fallen, der es ganz genau nimmt, weil er sich seiner „Verantwortung voll bewußt“ ist. Wehe dem, bei dem einmal der Meniskus gewackelt hat, bei dem der Blut druck etwas zu hoch ist, oder dessen angeheiratete Tante im Delirium tremens starb! Und das dann alle Jahre wieder ...! Vielleicht ab fünfzig, vielleicht schon ab fünfundvierzig. Das alles nur, weil man nicht mehr weiß, wie man der ...
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