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... die oberste Grenze erreicht war. Und er kam. Eine weitere Vervollkommnung durch neue Verarbeitungsmethoden erwies sich als unmöglidi. Beharrlich wurde deshalb nach Mitteln gesucht, um die auch den besten Mineralölen anhaftenden Nach teile auszuschalten oder auf ein unge fährliches Maß herabzusetjen. Diese Nachteile beruhen auf gewissen Eigenschaften der reinen Mineralöle: a) Tendenz zur Bildung von Oxyda tionsprodukten unter Einwirkung hoher Betriebstemperaturen — b) Unzureichende Schmierung bei kal tem Start und bei unterbrochenem Fährbetrieb des Wagens - c) Absetyen der ins öl eindringenden Verunreinigungen und dadurch Ver stopfung der Ölkanäle und erschwer te Schmierung. Eine wichtige Entdeckung. Im Verlauf der auf breiter Basis in den SHELL- Forschungsstätten durchgeführten che mischphysikalischen Versuche zwecks Behebung der aufgezeigten Mängel kam es zu einem sensationellen Ergeb nis. Während bisher die Auffassung herrschte, daß die bei kaltem Start und bei unterbrochener Fahrweise auftre tende hohe Abnutyung der Kolbenund Zylinderlaufflächen auf die durch das Fehlen eines ausreichend haftfesten Schmierfilms verursachte Schleifwir kung (trockene Reibung) zurückzufüh ren sei, wurde jetyt festgestellt, daß die beobachtete Abnutyung überwiegend auf Korrosion beruht. Diese Erkenntnis führte zu der Schluß folgerung, daß Korrosion ...
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