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... hat eine Firma dem Sport vorläufig entsagen müssen, der fast die gesamte Substanz des deutschen Nachkriegswagensportes zu danken ist. Unter den schwierigsten — für Ausländer geradezu unvorstellbaren — Bedingungen der Jahre 1946—48 haben die Veritas-Leute aus dem BMW Typ 328 Sportwagen entwickelt, die nicht nur dem deutschen Automobilsport des Nachkriegs das Gesicht gaben, sondern auch im Ausland viele Freunde fanden. Finanziell mußte man dabei aus der Hand in den Mund leben bis ein staatlicher Kredit neue Aufgaben bereiche in dem neuen Veritas-Werk Rastatt-Muggensturm erschloß und ermöglichte. Die Neuentwicklung und Ausreifung des „Meteor“, eines Monoposto- Fahrzeugs der Formel II mit völlig neuer Motorenkonstruktion, zog sich indessen so in die Länge, daß man sich gezwungen sab, dem Drän gen ausländischer Interessen entsprechend die Wagen ohne das letzte Finish zu liefern, ein Umstand, der zu den Ausfallserien der Meteore führte, die wir in Heft 16 der Zeitschrift „DAS AUTO“ sehr kritisch Umrissen. In diesem Augenblick standen zum erstenmal die beiden Neukonstruk tionen von Veritas in imponierendem Stile das allerdings nur 100 km lange Solitude-Rennen durch, um auf dem Nürburgring wieder in voller Breite zu scheitern. Der Herausgeber dieser Zeitschrift, Paul Pietsch, ein ausgezeichneter Kenner der Materie, äußerte sich nach seiner stark applaudierten Nür ...
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