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... aus, es war vielmehr der Boy Racer von A J S, der führte, und erst nach seinem Ausfall durch Getriebeschaden der Velocette den Weg freigab. Der konstruktiv verhältnis mäßig einfachste Motor mit kettengetriebener obenliegender Nockenwelle und Kipphebeln erwies sich den Doppelnocken-Köuigswellenmotoren von Velocette und Norton ebenbürtig. 7000 U/min ist das brauchbare Maximum die ser Klasse. Darüber hinaus machen die Gasslröme nicht mehr mit. 7000 U/min, dazu braucht man keine Doppelnocke. Siehe AJS! Aber Norton hat sich bereits 1937 damit be waffnet und Velocette, nach einem weit zu rückliegenden untauglichen Versuch, heuer er neut. War es ein Schlag ins Wasser? Ja und nein. Für eine triebswerksmäßig immerhin mögliche Steigerung der Drehzahl bis in die Region der 7500 U/min und darüber ist die Doppelnocke bei dem hier notwendigen Ventilhub von 10 mm zur Erzielung exakter Ventilzeiten nicht zu umgehen. Die Senior Norton wäre mit ihrem Ventilhub von 12,4 mm und der Höchstdrehzahl von 6800 U/min ohne direkte Ventilbetätigung durch die Doppelnocke nicht denkbar. Wie die diesjährige Junior TT aber eindeutig beweist, ist die Doppelnocke am 350ccm-Einzylindermotor kein Muß, und wenn sie von Velocette wie von Norton dennoch ver wendet wird, dann aus einem plausiblen Grund: 10 mm Ventilhub und der hierfür notwendig hohe Federdruck von 80 ...
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