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... den Besucher, seine Tage — und Nächte — ganz dem Rennen zu widmen. Die ganz Närrischen ziehen des Morgens, Mittags oder Abends um den 6o-K.ilometer-K.urs ihre Runden, und kopieren Daniell Beils oder Gra hams Kurvenstil oben am Bungalow oder drunten an der Governors Bridge. Was be deutet es, daß nur 30 000 bis 50 000 Zuschauer zur TT-Woche kommen, bei Hunderttausenden zu kontinentalen Rennen? Nun, es sind 50 000 reinrassige und heißblütige „Motorradmenschen“. „Wie finden Sie die TT?“ — wurde ich am ersten Tag meiner Anwesenheit gefragt. Nun, ich fand sie interessant. — „Kommen Sie“, sagte Austin Munks, ein berühmter Man-Grand- Prix-Fahrer und vierfacher Amateur-TT-Sieger, „ich will Ihnen zusammen mit Dickie Dale (einer der besten jungen Engländer) den Kurs zeigen, erst dann können Sie urteilen!“ Wir gingen also auf die 60 Kilometer lange Gebirgsrundstrecke. Vor meinem geistigen Auge der Nürburgring als Vergleich Du lieber Gott, was für ein Unterschied! Gefährlich ist dieser Kurs, viel gefährlicher als der Ring! Und viel schwerer! Nicht wegen Kurven und so, da hat wohl der Eifelkurs einige runde Sachen mehr drin. Aber diese Unübersichtlich keit, diese Unzahl von Ecken, Brücken, 10 km lange Steigungen, Vollgasgefällstrecken, Haar nadelkurven und unzählige Vollgaswindungen. Die längste und einzige Gerade ist vielleicht 1,5 Kilometer lang! Und ...
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