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... seiner eigenartigen geographischen Lage ist Deutschland das Durchgangsland für den gesamten intereuropäischen Straßenverkehr, so wohl vom Norden nach Süden whr von Westen nach Osten. Der Ent wurf der UNO-Wirtschaftskommission, die sich im Jahre 1949 in Genf mit Fragen des internationalen Straßenverkehrs befaßte, sicht daher auch eine Einbeziehung des deutschen Autobahnnetzes vor, das nach wie vor auch für die übrigen europäischen Länder als mustergültig be zeichnet wird. Während aber die Ost-West-Verbindung ab Köln über Hannover nach Berlin bis auf die Anschlußstücke zu den Grenzen als fertig und befahrbar bezeichnet werden kann, klaffen in der Nord-Süd- Verbindung Kiel—Hamburg—Hannover—Frankfurt a. M. — Basel noch beträchtliche Lücken. In erster Linie handelt es sich dabei um die Strecke Basel—Karlsruhe (über deren Streckenführung noch politisch bedingte Meinungsverschiedenheiten herrschen) und das Stück Hannover—Hamburg und darüber hinaus nach Kiel—Flensburg, um den Ansdiluß an das skandinavische Straßennetz zu finden. Lassen wir zunächst einmal dahin gestellt, welches Anschlußstück das wichtigere ist, — so bleibt doch die überraschende Tatsache bestehen, daß die Strecke Hamburg—Hannover— Göttingen eigentlich nur noch vollendet werden muß. Zwar findet man überall im Zuge der deutschen Autobahnen halb vollendete Brücken, fertige Trasscn usw., wie z. B. ...
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