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... übertrifft. Die Topographie dieser Strecke ist allein schon interessant. Was sie an sportlicher Mehrleistung abfordert, ist ihre Beschaffenheit, die so geblieben ist, wie es für brave Ausflügler-Autos zureicht. Den Feldbergkurs hat man noch nicht so durchkultiviert wie etwa Schotten oder die Solitude. Auf strecken weise 6 m Fahrbahnbreite wechseln Querrillen, Längs wölbungen und Flickstellen. Der Feldbergkurs ist kein Ring, keine PistCj er ist ganz einfach eine Straße, wie tausend andere auch. Kein Mensch wird ihm heute noch ansehen, daß vor 14 Tagen dort ein bedeutendes Rennen statt gefunden hat, und das ist gut so. Unsere Motorradfahrer kämpfen um den Titel „Deutscher Straßenmeister“, und wenn man jetzt den Feldbergkurs nicht dazwischengemischt hätte, würden sie diesen Titel sogar zu Unrecht führen; denn immer mehr entfernt sich der Motorsport von einem Grund satz, der ihn in Europa so wertvoll und stark gemacht hat: Rennen auf öffentlichen Straßen abzuhalten. Der Prozeß der „Verbahnung“ geht langsam und auf leisen Sohlen vor sich, aber er ist für den auf merksamen Beschauer unverkennbar. Hockenheim ist heute schon genau so eine Bahn, wie der Grenzland ring oder Nürnberg geworden. Die Solitude wurde durch ihre Verbreiterung und Ausbügelung durch Kurvenerhöhung mehr und mehr eine bahnartig durch kultivierte Prüfstrecke, und nur der eiserne ...
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