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... auf der nicht zuletzt die Rennställe von Auto-Union und Daimler-Benz ihre Fahrzeuge erpobten und weit zurück im Jahie 1935 Fagioli einen noch bis heuer gül tigen Streckenrekord von 174 Stundenkilometer aufstellte, so ist sie nach langen Beratungen und Plänen endlich in diesem Sommer in ver hältnismäßig kurzer Zeit durch Auslassung einer Schleife, Erweiterung der Krümmungs radien zweier Kurven auf 175 m, Verbreiterung der Fahrbahn auf durchwegs fast 10 m (in den Kurven 13 m) als auch durch Auflegung eines neuen Oberflächenbelags nicht nur mo dernisiert, sondern darüber hinaus auch we sentlich schneller geworden. Dazu wurde sie von 10,2 auf 6,3 km abgekürzt. Bereits auf Versuchsrunden wurden 186 Stundenkilometer- Durdischnitte erreicht und im Training von Wimille die Zwei-Minutengrenze für eine Run denzeit sogar noch um einige Zehntelsekunden unterboten (190 km/st.). Dazu wurden noch neue Tribünen für 15 000 Zuschauer erstellt und die Bahn durch Draht netze abgesperrt. Diese Maßnahme zeigte sich jedoch schließlich im ersten Probeansturm des südländischen Massenenthusiasmus als ebenso illusorisch wie ein Großaufgebot von mehreren tausend Polizisten. Mit jähem Schwung wurde — Gott sei dank erst gegen Ende des Rennens — auch dieses Hindernis von der begeisterten Ju gend genommen und im Nu war die Piste ein schwarzes Meer von Köpfen, gegen das auch ...
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