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... möchte ihm als ganz abwegig erscheinen. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man aber unter Kleben die Vereinigung von Teilen mit einem artfremden Klebmittel. Der Tischler klebt Holzflächen mit Tischler leim so gut zusammen, daß die Leimfuge fester ist als das augrenzendc Holz. Ähn lich klebt man Papiere mit Dextrin, Gummiarabikum oder anderen mehr oder weniger artfremden Stoffen so stark zusammen, daß die Klebstclle fester ist als die Papiermasse. Tatsächlich hat man neuerdings auch Metalle mit nichtmetallischcn Klebstoffen so gut und fest zusammengckleht, daß die Klebstellen sich z. B. Nietungen gegenüber als überlegen erwiesen haben. Das geschieht mit Kunstharzen vom Typ des Bakelits oder auch des Polyvinylchlorids. Die Kunstharze müssen die Metalle sehr gut bene^en. Unter Druck und Erhitzung werden Luft und überflüssiger Klebstoff herausgepreßt, so daß nur ein dünner Klehfllm übrigbleibt, der hei Klebstoffen vom Bakelittyp durch die Erhi^uug sogar unschmelzbar wird, — während andere derartige Klebsiellen bei Temperaturen über 80° weich werden und sich lösen können. Man hat in England da- Verfahren an Stelle der Nietung zum Vereinigen von Aluminiumflächen im Flugzeug bau mit großem Vorteil benutjt. Ein anderes derartiges Verfahren ist in der Schweiz von der „CIBA** entwickelt worden. Im Grunde brauchen wir uns über derartige neuartige Verfahren, ...
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