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... Fahrerqualitäten der Sportund Renn wagenklassen bei uns noch nicht ausgeglichen genug sind. Lorenz Dietrich schreibt: Meßkirch, 20. April 1949. Lieber Freund Hornickel! Ich darf diese Anrede wohl gebrauchen, weil man alte Freunde mit „mein Lieber“ anspricht und Sie sich wohl selbst immer zu unserem Freundeskreis gerechnet haben. Bereits vor Jahresfrist, ich glaube, sogar an läßlich des letjten Hockenheimer Rennens, ha ben Sie mir „versprochen“, auf uns bzw. unsere „Aerosaurier“ zu schießen. Sie sind mir sicher nicht böse, wenn ich der Befürchtung Ausdruck gebe, daß Ihre Jagdmunition in diesem abgelaufenen Jahr entweder zu alt oder zu feucht geworden ist (Blindgänger). Sie als alter Fuchs wissen doch ganz bestimmt, daß man Automobile, besonders solche, die schnell oder sogar sehr schnell laufen sollen, nicht wie Sem meln „herhaut“, und wissen auch sicher, daß die Entwicklung von Veranstaltungsfahrzeugen viel, viel Geld kostet. Wir kleinen „Pinscher“ haben, trotjdem wir schon bereit sind einiges zu wagen, uns im Jahre 1946 nicht in den Kopf gesetjt, mit unseren Sportwagen, oder sagen wir ruhig, Rennsportwagen, die Spitjen-Erzeugnisse der europäischen Rennf ahrzeug- Fahriken zu schlagen. Wir haben wirklich nicht den Mut aufgebracht, „Kampfwagen“ zu bauen. Unser Bemühen ging zunächst dahin, auf er worbenen Kenntnissen und technisch sauberen ...
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