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... man bis 1942, um zu merken, daß es wirklich nicht ging. Inzwischen — Feinprofilierung an Contircifen in neuartiger Form der Rillen, um Rutschsicherheit seitlich und in Fahrtrichtung gleichzeitig zu erzielen. FORTSCHRITT IM REIFENBAU brachte aber Michelin seinen Stahlcord-Reifen. Und jetjt kommt damit der ursprüngliche Vater des Gedankens, die Conti. Gegenstand: Statt Baumwolloder Seidencord eben Stahlseil. Verhältnismäßig starke Einzel drähte, fein ordentlich zu Kardeelen und diese zu einem ca. 1 mm starken Seil geschlagen. Spezieller Verarbeitungskniff beim Schlagen bzw. eben Seilern — ein zerschnittenes bzw. zerrissenes Kordseil zwieselt nicht auf. Fe stigkeit gegenüber Textilfaser rund zehnfach höher. Dadurch kann die Reifenkarkasse in der Schichtenzahl, also in Dicke und Gewicht we sentlich verkleinert werden. Verhältnis unge fähr 1:3. Selbsverständlich ist so etwas, wenn es erst fertig ist, viel einfacher als während der Zeit der Entwicklung. Es war nicht ganz einfach. Der Gewebeaufbau beim Stahlcord-Reifen (links) und Baumwolloder Seidencord-Reifen (rechts). den richtigen Stahl richtig zu verarbeiten und richtig mit Kautschuk zusammenzubringen. Aber es gebt nunmehr. Ergebnis: Sehr stark ver ringerte Walkarbeit, die sich zunächst in ver ringertem Rollwiderstand mit zugehörigen Fol gen bemerkbar macht. Ferner wesentlich ver bessertes ...
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