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... eine auch noch so beschei dene Lüftung gleich mit Macht in Gang bringt. Wenn man im Wohnwagen auf die Dauer leben will, dann ist ein Ofen schon im Sommer kost bar, weil er im Verlaufe einiger Regentage die trocknende Sonne ersetzt. Schon zwei Briketts tun wahre Wunder. Die ganz raffinierten Dinge mit Petroleum, Benzin und so sind ja nett — aber ein simpler Blechofen mit ein paar Spänen Holz und ein paar Stückchen Brikett haut eben doch ganz anders hin. So schön ein Ofen ist, so überraschend kann auch der Effekt sein: Man hat die Wärme im Gesicht und hält alles für wunderbar in Ord nung. Die Wärme dringt aber gar nicht durch Polster, Bettzeug und Schubladeninhalt bis an die kalte Wagenhinterwand — wohl aber treibt sie die Nässe vor sich her. Der Ofen enthebt einen nicht der Notwendigkeit, periodisch die hinteren Matratzen nach vorn zu nehmen, Schubladeninhalte umzuschichten und genau so auf Feuchtigkeit zu achten wie sonst, nur daß eben jetzt der eigene Ofen die Sonne ersetzt. Ich würde mir im Laufe der Zeit bestimmt zu mei nem Ofen eine Warmwasserheizung aus Kupfer rohr bauen, die den hintersten Wagenteil und den Schrankraum beheizt — nach dem berühm ten Glühlampenprinzip in den Kleiderschränken der Tropenhotels. Alle anderen Sorgen treten daneben völlig zu rück, selbst mit einem schmalen Bett findet man sich ab, selbst mangelnde Stehhöhe ist zu ...
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