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... ohne zu denken, dazu hatte ich ehrlich gesagt, viel zu viel Angst in der Hose. Aber bremsen?? Stelle ich mir im Resultat schaurig vor. Beim letztenmal knautschte mein Gespann — Zug wagen ein Ford-Taunus — bei über 90 in der Drackenstein-Abfahrt, die Alb hinunter, die Knautscher liefen in die Masse aus, wie der Mo tor anzog und es ist platterdings unmöglich, sidi dabei ein Bremsen vorzustellen. Jedenfalls ergibt sich auf öfteren, vor allem leichteren Pendelun gen eine Fahrregel: Entweder eindeutig ziehen oder eindeutig bremsen. Übergang vom schnel len Fahren zum Bremsen ist offenbar unkritisch, wenn man wirklich auf die Bremse steht. Die Pendelei baut sich vor allem im Zustand des Rollens auf, dem Zustand, den man beim Spar samfahren mit dem Solowagen möglichst oft und möglichst gefühlvoll auszunützen bestrebt ist. Hat man den ersten Knautscher erlebt und kennt man den Zauber, so kann man das Pen deln ganz gut üben, dabei stellen sich automa tisch Abhilfen heraus. Zum Beispiel: Die Pendelei beginnt mit kleinsten Amplituden in den Reifen, die Lauffläche bleibt noch am Boden, die Felgen pendeln im Reifen selbst so lange, bis die Schwingung zu weit und die Lauf fläche vom Boden gerissen wird — wenn man die Sache kennt, kann man das Anwachsen der Pendelung in der Lenkung fühlen. Wichtig ist es vor allem, daß für alle Reifen der vor ...
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