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... und Turin. Der neue Ferrari ist da! Das war die Sensation des Tages: Enzo Ferrari brachte es fertig, nach dem 1,5 l Prototyp zwei weitere Grand-Prix-Wagen kurz vor dem Ren nen startklar zu machen — ein sehr kurzer Einsitzer mit knapp 220 cm Radstand und her vorragendem Leistungsgewicht (er wiegt 150 kg weniger als seine Konkurrenten!) sollte hier die Vorherrschaft der Alfa-Romeos angreifen, die den internationalen Grand-Prix-Sport in den letjten Jahren so monoton machte. Man hatte wohlweislich darauf verzichtet, den Motor schon mit dem in Entwicklung befindlichen Zweistufengebläse mit drei Kompressoren auszu statten, sondern lud nu»r mit einem Kompres sor auf und begnügte sich mit der zuverlässigen Bremsleistung von 240 PS. Ferrari übergab Raymond Sommer den schnellen und werker probten Prototyp des Wagens und verpflichtete für die beiden anderen so gute Fahrer wie Farina und Prinz Bira. Ein so starker Auf marsch — die Maserati-Leute hatten Villoresi, Ascari und den hochbefähigten Engländer Parnell engagiert — bewog die Alfa-Romeo-Leute, ihre Dispositionen, nach denen ursprünglich Wimille in England fahren und Graf Trossi mit Sanesi für Turin vorgesehen waren, fallen zu lassen. Der berühmte Franzose erschien mit seiner typischen Wulst-Regenhaube am Start, umtost vom Beifall der sportfreudigen Italie ner, Graf Trossi führte den zweiten, ...
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