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... kg/PS und einen Wir kungsgrad von etwa 3% erreichten! Die Entwicklungsgeschichte des Heißluftmotors ist kurz folgende: Er wurde 1833 von dem englischen Ingenieur Ericsson erfunden; man erwartete damals von ihm eine ernsthafte Konkurrenz für die noch sehr unwirtschaftliche und schwere Dampfmaschine. Der deutsche In genieur Lehmann (1868) und der Amerika ner Rider (1876) verbesserten die Maschine wesentlich; in dieser Form wurden bis zur Jahrhundertwende viele Maschinen gebaut. Mit Beginn des neuen Jahrhunderts konnte der Heißluftmotor jedoch nicht mehr mit der durch Verwendung von Heißdampf verbesserten Dampfmaschine und den immer mehr an Bo den gewinnenden Otto-Motoren konkurrieren und verschwand. Unsere Generation kennt ihn KUHLERl|r—*ERHlT2ER \ Umformer/ 1.TAKT : VERDICHTUNG I I I irnijCETitu I M I 2.takt : Überleitung I 11 inr 3. TAKT: ARBE/LS- TAKT SS nur noch als Spielzeugmotor. Mit dem Philips- Motor ist er nun wieder in die Reihe der brauchbaren Wärmekraftmaschinen gerückt. Das Arheitsprinzip ist sehr einfach: Luft, die in einem Zylinder eingeschlossen ist, wird von außen erhitjt, dehnt sich aus und bewegt einen Kolben. Wie geht es aber nun weiter? Für jeden neuen Arbeitshub muß ja wieder kalte Luft vorhanden sein. Die Maschinen von Erics son waren sogenannte „offene“ Maschinen, bei denen die Luft nach der Arbeitsleistung ins Freie strömte ...
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