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... kleine Garagenfenster mit heiteren Kringeln an. Sein kleines Köfferchen war mit Zahnbürste, Nachtgewand, tanzlustigen Schuhen und anderem mehr oder weniger nützlichen Dingen gefüllt. Frohgemut zog er in den lichten Morgen hinaus. Das Freiburger Münster schickte ihm noch aus der Ferne einen Gruß. Ottos Motorherz summte beschwingt ein Liedchen das Höllental hinauf, brummte an felsigen Anhöhen vorbei, an denen Tannen, schon sonntäglich geputzt, ihre Wipfel nach dem blauesten aller Himmel streckten. Der gute alte Hirsch vom Hirschsprung schien noch zu frösteln, sintemalen die Nacht zuvor dem nahenden Herbst schon ihren Tribut bezahlt hatte. Otto nahm elegant die Kurven, wie es sich für einen wohlerzogenen, kleinen modernen Wagen geziemt. Ohne Anstrengung überwand er die beachtlichen Steigungen und schnurrte dann auf ebener Straße am Titisee vorbei, dem — aus der Ferne gesehen — eine frische Morgenbrise sein finsteres Mäntelchen, in das er sich oftmals zu hüllen pflegt, fortgeweht zu haben schien. Brav, sehr brav hast du das gemacht, Otto! Weiter durch den Schwarz wald ging’s über Donaueschingen und Immendingen den Hegaubergen entgegen, zu Hohenkrähen und Hohentwiel, jenem schönen, uns aber doch etwas komisch anmutenden „Vesüvchen im Ruhestand“ mit der kalten Glut im Leibe. Na, und dann Otto: Wo mag wohl unser Ziel sein? Am Bodensee, am Bodensee!! die Vögel ...
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